EISENBAHNINFRASTRUKTURUNTERNEHMEN (EIU)
Unser Engagement als Eisenbahninfrastruktur unternehmen
Neben unserem Kerngeschäft sind wir auch als Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern engagiert. Wir arbeiten dabei eng mit Kommunen, Bürgerinitiativen sowie Eisenbahnvereinen zusammen und unterstützen diese bei der Reaktivierung von Strecken und deren Betrieb.
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Wiehltalbahn
Unsere Strecken und Betriebsstandorte
RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Bückebergbahn (NDS)
Strecke: Rinteln – Stadthagen
Streckennummer: 9177
Länge: 20,4 km
Geschwindigkeit: 40 km/h
Betrieb: Güterverkehr, touristischer Verkehr
Die Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-Gesellschaft (RStE) erhielt am 28. November 1898 vom Königreich Preußen und am 10. April 1899 vom Fürstentum Schaumburg-Lippe die Konzessionen zum Bau der Strecke. Die Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft führte den Bahnbau aus und übernahm nach der Eröffnung 1900 auch die Betriebsführung. Letztere lag ab 1945 bei der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft.
Zum 1. Januar 1995 wurde die Bahnstrecke von der Rinteln-Stadthagener Verkehrs GmbH (RStV) übernommen, an der die landeseigenen Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE) zu 75 Prozent beteiligt waren. Die OHE übernahm auch die Betriebsführung. Der Eigentümerwechsel bei der OHE 2006 führte dazu, dass der Betrieb zum 1. Juli 2007 eingestellt wurde, weil die neuen Anteilseigner das Defizit der RStV nicht tragen wollten.
Betriebsführerin ist seitdem die RSE.
Die Strecke wird, neben der Beförderung von Gütern und eigenen touristischen Verkehren,
von Zügen der Dampfeisenbahn Weserbergland und der Schienenbusgarnitur des
Freundeskreises Eisenbahn Rinteln-Stadthagen e. V. genutzt.
Nachtrag: Der Betrieb der Teilstrecke Rinteln-Nord von Bahn-km 1,200 bis Bahn-km 7,200 in Bad Eilsen der Strecke Rinteln-Nord – Stadthagen West wurde mit Bescheid vom 7. Juli 2026 des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen dauerhaft eingestellt.
Wiehltalbahn
Strecke: Osberghausen – Waldbröl
Streckennummer: 2680/2681
Länge: 23,6 km KOSB – KWAB
Geschwindigkeit: 50 km/h
Betrieb: Touristische Fahrten und sporadisch Güterverkehr
Die Wiehltalbahn ist eine 23,6 Kilometer lange eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Nordrhein-Westfalen. Sie verläuft entlang der Wiehl von Osberghausen (an der Aggertalbahn) nach Waldbröl im Oberbergischen Kreis. Der Haltepunkt Bielstein und der Bahnhof Wiehl wurden in den letzten Jahren modernisiert. In Wiehl befinden sich, aufgrund Rückfallweichen mit Signal NE 13, Richtungsgleise. Die RSE hat mit dem Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn. Ende 2025 wurde die geplante Stilllegung der Infrastruktur im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Lappwaldbahn Service GmbH hat sich darauf hin auf die Übernahme beworben. Nachdem die geplant Übernahme nicht vollzogen werden konnte, wird nunmehr bei der Aufsichtsbehörde die Stilllegung der Infrastruktur beantragt.
Bahnsteig 3 am Gleis 4 am BF Sulingen
Strecke:
Streckennummer:
Länge:
Betrieb:
Die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH hat die Genehmigung zum Betrieb der vorgenannten Eisenbahninfrastruktur sowie der dazugehörigen Serviceeinrichtung mit Bescheid vom 18. Dezember 2012 (AZ 28.09.2012 – 44.1-30221/92/00) erteilt bekommen. 2013 hatte das Eisenbahnbundesamt die Erlaubnis zum Betrieb des Bahnsteiges 3 im Bahnhof Sulingen als öffentliche Serviceeinrichtung der RSE erteilt. Seit Erteilung der Genehmigung zum Betrieb des Bahnsteiges hat das Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde e.V. (AEBB e.V.) die Pflege und die Instandsetzung des Bahnsteiges durchgeführt.
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